Das Jahr ist vergangen, es beginnt ein neues Jahr. Für das Jahr 2026 n. Chr. gibt es nun ausgewählte Bilder, die jeden einzelnen Monat begleiten, sowie ein Deckblatt. Diese dreizehn Bilder wurden alle mit einem mobilen Telefon mit integrierter Kamerafunktion fotografiert und haben so teilweise einen schnappschussartigen Charakter. Es folgen nun die einzelnen Bilder mit einer jeweils kurzen Beschreibung.
Titelbild: ein 6er-Pack Äpfel. Außen schön rot, innen manchmal doch nicht so hübsch wie von außen.Januar: das Jahr beginnt – wohin geht’s? Was wird verlassen? Februar: herzliche Glückwunsch!März: das blaue Band des Frühlings in der Luft?April: viel vorgenommen, manchmal doch zu nix gekommen.Mai: da wo das Jahr am schönsten ist.Juni: mal im Aquarium abtauchen.Juli: ohne die Sommerschwüle ist das Bild im Nachhinein ganz hübsch.August: Sommerloch.September: alles wird reif und wird gegessen.Oktober: die Sonne steht tiefer und trifft mehr oder weniger interessante Objekte im Stadtgewirr.November: zurück ins Warme.Dezember: das Jahr ist vorbei, jetzt noch die Pflanze ins nächste Jahr retten.
Ein kurzer Spaziergang an einem nebligen Sonntagmorgen in Almere (Niederlande) führte zu den folgenden Bildern, die mit dem Smartphone gemacht wurden. Die Bildqualität ist begrenzt gut, dafür ist die Komposition etwas besser.
Bild 1: Linkskurve eines Fußwegs und wohl platzierte Straßenlampen.Bild 2: Ordentlich angeordnete Ampeln mit etwas zu viel Himmel.Bild 3: Straßen-S vor nebliger Baumgruppe umrahmt vom Baum im Vordergrund.
Dies ist ein Bild, das aus vielen Restriktionen heraus entstanden ist:
Zeit: aufgrund äußerer Umstände konnte der Fotospaziergang erst nach Sonnenuntergang unternommen werden und war zeitlich begrenzt.
Mobilität: mit dem Verkehrsmittel “Füße” war der Ortsausgang das Ende der Reise.
Werkzeug: mit der Fuji X100 (erste Generation) ist nur eine Brennweite verfügbar.
Im Bild selbst ist zu sehen, wie das wegfahrende Auto erst die Straße und das Ortsschild beleuchtet, um dann anschließend mit einem roten Lichtschweif den Ort zu verlassen. Um all das Licht einzusammeln wurde die Blende 10 Sekunden lang geöffnet.
Ein Besuch bei Freunden bringt neue Eindrücke und zeigt auf freundliche Art und Weise neue Aspekte, wie man sich in seinem kurzen Leben einrichten kann. Zwei Schwerpunkte für diesen Eintrag: Dekoration und Essen. In beiden zeigen sich einzelne, klare Elemente.
Bei der Dekoration sind es frei stehende Lampen; Zimmerpflanzen, die einzeln vor einer weißen Wand stehen oder große schnörkellose Uhren in weiß.
Vom Abendessen wurden folgende Elemente fotografiert: Fleisch vom Tischgrill und einzeln zubereitetes Gemüse; die Zucchinis im Backofen und die frisch gewaschenen Salatblätter.
In voller Länge und dennoch kurz gehalten die Beschreibung für die Bilder aus dem Kalender 2025 (gedruckt in einer Auflage von zwei Stück). Wer für 2026 einen gedruckten Kalender möchte kann gerne bis zum 31. Oktober 2025 Bescheid geben.
Titelbild
Das Titelbild für 2025 wird wahrscheinlich nicht lange betrachtet, da das Jahr schon am Laufen ist. Gezeigt wird eine Zimmerpflanze auf einem Hocker neben zwei Steckdosen vor einer dunkelgrünen Wand. Das Bild ist verwackelt, da die „falsche“ Verschlusszeit für die Belichtungsverhältnisse ausgewählt wurde. Aber das Leben ist eben meist nicht ganz eindeutig.
Januar
Im Januar verlässt eine Krähe das Geländer einer Leiter die auf ein Dach führt. Alles Grau in Grau, nur nicht zu viel Farbstimulation zu beginn des Jahres.
Februar
Den kürzesten Monat im Jahr ziert ein etwas schwächeres Bild. Stärker wäre es geworden, wenn die Sonne den abfliegenden Papagei beleuchten würde.
März
Es sollte ein Ausflug zum Sonnenaufgang werden. Der Nebel war aber so dicht, dass keine Sonne zu sehen war. So wurde eben die Blume mit Spinnennetz und den darin kondensierten Wassertropfen fotografiert.
April
Es grünt gar sehr an der Ecke Kirchstraße/Alte Eppelheimer Straße in Heidelberg. Sogar eines der Fahrräder ist grün.
Mai
Im Mai stimmt – im Gegensatz zum Februar – das Licht der Sonne und scheint zwischen den Bäumen genau auf den Fingerhut.
Juni
Alles voller Wasser. Der Himmel genauso wie der Fluss und sogar das Ufer.
Juli
Es geht grün weiter.
August
Auch wenn der Boden versiegelt ist und das Motorrad einen fast überfahren hätte, so ist das kein Grund nicht zu wachsen.
September
Regenbogen.
Oktober
Ein Pilz im Herbst mit Tau auf den Blättern, dem kann sich kein Fotograf entziehen. So wurde dieses Foto gemacht, bearbeitet und nun hier veröffentlicht. Was der Pilz davon hält ist nicht überliefert.
November
Der November ist ähnlich grau und verhangen wie der Januar. Wenn noch kein Schnee gefallen ist, so bleibt doch das wenige Grün der Wiese.
Dezember
Wieder tauchen die Papageien auf, nur dieses Mal als Vordergrund zum bunt erleuchteten Abendhimmel.
Die Sonne im Spätsommer steht etwas tiefer und kommt auch mitten am Tag nicht mehr ganz über das Gebäude, das an einem großen Platz steht. Auf diesem Platz leben auch viele Tauben. Eine davon fliegt gerade über das Gebäude. Ihr linker Flügel wird von der Sonne hell erleuchtet.
Das Bild wurde mit dem Smartphone aufgenommen und hat deshalb nicht die höchste aller Auflösungen. Um die Taube zu erwischen hat es relativ lange gedauert, auch wenn der Platz voller Tauben war, so wollte doch keine durchs Bild fliegen.
Eine Taube saß auch eine Weile lang auf dem Dach, nur wurde der Moment des Abflugs verpasst. So vergeht manche Gelegenheit im Leben ungenutzt.
Bevor es an die Kritik an sich geht, einige Daten zum Bild:
Blende: f5.6
Brennweite: 30.4 mm
Belichtungszeit: 1/250s
Kamera: Lumix LX100
Los geht’s mit der Besprechung dieses Bildes!
Die Idee war es das helle Blatt im dunklen Wald hervorzuheben. Auf einem kleinen Bildschirm mag das funktionieren, wird das Bild jedoch vergrößert, so fallen einige Dinge auf, die einen ablenken:
Der helle linke Bildrand ist überflüssig.
Durch das Blätterwerk scheint der Himmel.
Einige Blätter im Hintergrund reflektieren so sehr, dass sie „weiß“ erscheinen.
Das Blatt, das im Zentrum stehen sollte ist bei genauer Betrachtung unscharf.
So ist es, insgesamt gesehen, ein Bild mit guter Intention, aber mittelmäßiger Ausführung. Es bleibt Raum für weitere Verbesserungen.
Die App, die ich seit kurzem auf dem Handy habe um diese Posts zu erstellen, schlägt auch Themen vor, über die man schreiben könnte.
Auf einen dieser Themenvorschläge reagiere ich nun. Das Thema beschäftigt sich mit der Frage:
Was ist dein Lieblingswort?
Diese Frage klingt nach einem Versuch Smalltalk erträglicher zu machen. Sie fragt nicht nach dem was man macht, woher man kommt, wie das Wetter oder die Anreise war, sondern nach dem, was in einem ist.
Sie führt einen zurück in simplere, kindliche Kategorien, in denen Blau Lieblingsfarbe und Rosa „igitt“ war. Aus all den geschätzten 500.000 Wörtern der deutschen Alltagssprache soll also das eine Wort identifiziert werden, das einem am liebsten ist.
Was aber macht ein Lieblingswort aus? Das am häufigsten verwendete? – Wahrscheinlich nicht.
Ein Wort mit tiefer persönlicher Bedeutung? – Am persönlichsten ist vermutlich der eigene Name, was aber wahrscheinlich auch nicht als allgemeines Wort zählt, das man lieb haben kann.
Bei all den Fragen bleibe ich doch bei dem, was mir eher liegt und das ist meine Antwort:
Dies ist ein Bild der mittleren Klasse. Es ist noch nicht perfekt, hat aber ein paar Sekunden mehr Gedanken abbekommen, als der allgemeine Schnappschuss.
Das Bild zeigt einen hellen Abendhimmel in einer ländlichen Umgebung in Taiwan, der mit den dunklen grünen Pflanzen unten im Kontrast steht. Die gesamte Szene wird vom Verkehrsspiegel zusammengeführt, der auch einen Ausschnitt von der Straße zeigt und diese in den Himmel „hebt“.
Unten rechts im Bild spielt sich noch eine andere Geschichte ab: der Übergang von „alt“, dem verfallenen Haus aus Backsteinen, hin zu „neu“, der Lagerhalle aus Beton.